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3:4-Niederlage im packenden Landesliga-Spitzenspiel nach 3:0-Führung

Dingolfing. (af) Kein Beinbruch, aber mehr als ärgerlich. Die Kufencracks des EV Dingolfing haben eine zwischenzeitliche 3:0-Führung gegen Tabellenführer Passau verspielt und letztendlich eine 3:4-Niederlage hinnehmen müssen. Entscheidend für die unnötige Niederlage war die mangelhafte Chancenauswertung im Überzahlspiel und ein überragender Gästekeeper Christian Hamberger.

Der Goalie der Passauer, Christian Hamberger, brachte es kurz nach der Begegnung zwischen Dingolfing und Passau mit einem Satz auf den Punkt: „Wenn Dingolfing das 4:0 schießt, dann kommen wir nicht mehr zurück.“ Bis zur 25. Minute lief es wie am Schnürchen für die EVDler. Die Truppe von Trainer Georg Herrmann führte mit 3:0 und hatte in Überzahl mehrere hochkarätige Chancen, die leichtfertig vergeben wurden: „Da müssen wir öfter schießen und den direkten Weg zum Tor suchen“, so Herrmann anschließend.

Begonnen hatte das packende Derby gleich mit Emotionen. Eine Keilerei vor dem Passauer Gehäuse zeigte früh, dass sich beide Mannschaften nichts schenken wollten. Chancen gab es auf beiden Seiten, aber die Torhüter hielten das 0:0 auf der Anzeigetafel. Bis zur elften Minute: Sascha Haschberger schickte Dominik Schindlbeck mit einem Zuckerpass auf die Reise und der Youngster netzte zur vielumjubelten Führung ein.

Unglücklich danach die Matchstrafe für Andreas Herrmann, der den Ex-Dingolfinger Ruben Kapzan unglücklich am Kopf traf. Zwar lag eine Verletzungsfolge vor, aber eine Matchstrafe war für viele Zuseher mehr als übertrieben. In Unterzahl ließen die EVDler viele Kräfte, aber überstanden diese bravourös. Entschieden war die Begegnung dann praktisch in der 25. Minute, als die Hausherren mit einem Doppelschlag durch Sascha Haschberger und Tobias Hanöffner mit 3:0 davonzogen.

Danach hatten die Mannen um Trainer Georg Herrmann viele Chancen, die allesamt vom überragenden Gästekeeper Christian Hamberger abgewehrt wurden. Teilweise wirkten die Dingolfinger aber auch zu verspielt. Insbesondere in Überzahl, als lieber noch der besser postierte Nebenmann gesucht wurde: „Das müssen wir lernen, dass wir da den Abschluss suchen müssen. Dafür wurden wir auch bitter bestraft“, so Herrmann.

Wie aus dem Nichts erzielten die Passauer den 1:3-Anschlusstreffer durch Mathias Pilz. Für die Gäste psychologisch wohl der „AHA“-Moment. Im letzten Drittel drehten die Dreiflüssestädter so richtig auf und machten eben die kleinen Dinge aus dem Eishockey-„Einmaleins“ besser. Schuss aufs Tor und dann den Abpraller nutzen. Dies klappte beim 2:3 und auch beim Ausgleich in der 51. Minute durch Jürgen Lederer.

Eine unglückliche Rolle spielten dann die beiden Unparteiischen in der Schlussphase, als sie bei EVD-Unterzahl eine völlig überzogene Strafzeit gegen Alexander Popp aussprachen. Die Zwei-Mann-Überzahl nutzten die Gäste sofort aus. Danach fiel den müden EVD-Kufencracks nichts mehr ein. Es war die erste Heimniederlage des EVD nach mehr als zwei Jahren.

Vor allem das Überzahlspiel war der Knackpunkt in einem schnellen Eishockeyspiel. Bestnoten verdienten sich beim EVD vor allem Keeper Vinzenz Hähnel, Sascha Haschberger sowie Youngster Dominik Schindlbeck. Auch Stefan Geigenscheder zeigte eine gute Leistung. Bleibt zu hoffen, dass die EVD-Spieler die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage ziehen: „Das ist jetzt kein Beinbruch, aber am kommenden Wochenende müssen die ersten Punkte her“, so Herrmann abschließend. Dann treffen die EVDler auf den letztjährigen Meister aus Pegnitz.

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